Sneak Peek: Paul – Ein Alien auf der Flucht

“Paul – Ein Alien auf der Flucht” (OT: Paul) heißt die neue Science-Fiction-Komödie mit und von dem englischen Duo Simon Pegg und Nick Frost. Regie führte Greg Mottola, der u.a. schon bei “Superbad” sein Talent für Komödien zeigte. Deutscher Kinostart ist der 14. April 2011.

Die Story: Die Engländer Graeme (Simon Pegg) und Clive (Nick Frost) sind beste Freunde und zwei echte Science-Fiction-Fans. Sie erfüllen sich einen ihrer größten Träume: Einen Besuch bei der Comic-Con Convention in San Diego und eine anschließende Rundreise in einem Wohnwagen zu den wichtigsten Schauplätzen der Science-Fiction-Ära. Auf dem Weg zur Area 51 treffen sie auf das Alien Paul (Originalstimme: Seth Rogen/ Deutsche Stimme: Bela B), der aus einem Militärstützpunkt flüchtete um nach über 60 Jahren seit seinem Sturz auf die Erde wieder auf seinen Heimatplaneten zurückzukehren. Die zwei Engländer sind bereit Paul zu helfen doch das FBI ist dem ungewöhnlichen Gespann schon dicht auf den Fersen.

Eine Hommage an Science-Fiction

“Paul” würdigt das Science-Fiction-Genre und nimmt gleichzeitig all das aufs Korn, was es ausmacht. Sei es die Darstellung des gemeinen Science-Fiction-Fans oder die Wahrheit über die Entstehung von “E.T.” oder “Akte X”. Science-Fiction-Fans werden Anspielungen von “Star Wars” über “Alien” bis “Begegnung mit der dritten Art” finden. Abgerundet wird all dies nur noch von einem Auftritt der “Sci-Fi Queen” höchstpersönlich – Sigourney Weaver.

Viel Spaß auch ohne Eis

Nach der Verherrlichung des Zombie-Genres in “Shaun of the Dead” und der Persiflage diverser Action-Cops in “Hot Fuzz” würde sich “Paul” thematisch nur zu Gut in die “Blood and Ice Cream Trilogy” einreihen. Doch der Humor ist ohne den Einfluss von Edgar Wright um einiges plumper. Der letzte Platz in dieser Trilogie wird somit durch “The World’s End” besetzt, dessen Erscheinung leider noch in den Sternen steht. Doch auch ohne den offensichtlichen Verzehr eines Cornetto-Eises, Übermengen an Blut und Wright im Regisseurs Stuhl macht “Paul” mit seinen liebenswürdigen Charakteren, flachen Witzen und etwas zu vielen Flüchen fast genauso viel Spaß.

Fazit: Außerirdisch lustig

Mit viel obszönem Humor ist “Paul” ein rasanter Road Trip, wo nicht nur Science-Fiction-Geeks ihren Spaß haben werden. Fans von dem englischen Duo “Pegg & Frost” müssen sich allerdings auf viel vulgären Humor einstellen. Doch mal ehrlich, wann hat man(n) mal was gegen drei-brüstige Frauen!?


« »

Erst ein Kommentar

Gebe einen Kommentar ab!

Angezeigt werden nur Name, Homepage und die Nachricht. Alle Felder außer Homepage sind Pflicht.

Followe Nachos and Wine auf Twitter Abonniere den News-Feed Poste auf FacebookPoste auf del.icio.usPoste auf stumbleuponPoste auf digg